
Marc Hänsenberger: Meine Beltuna
Während gut 10 Jahren spielte ich auf einem italienischen Spitzenakkordeon und konnte mir nicht vorstellen, dass es noch etwas besseres gäbe. Ein befreundeter Bassist schwärmte mir dann von Hermann Baur und seinen neuen Beltuna-Akkordeons vor, und schon bald stand ich im Laden in Winterthur. Die Beratung war mehr als kompetent - der Funke sprang sofort rüber. Der Sound der Beltuna gefiel mir auf Anhieb, das Doppelcassotto (Amplisound) klang fantastisch.
Mein bisheriges Akkordeon hatte eine sehr gute "Durchschlagskraft", d.h. ich konnte auch grössere Räume problemlos beschallen ohne Verstärker. Die neue Beltuna klang edler und war in den Bässen etwas sanfter, und ich musste mich an den neuen Klang zuerst gewöhnen. Ich stellte fest, dass sie mit weniger metallischen Obertönen in der Nähe leiser wirkt und trotzdem auf Distanz noch besser trägt und füllt. Dieser warme Akkordeonklang ist im anspruchsvollen Zusammenspiel mit Violine und Gesang die ideale Ergänzung. Auch meine Mitmusikerinnen lieben die Beltuna sehr!
Meine Spielweise ist eher unkonventionell, das Akkordeon wird sehr beansprucht. Ich gebe über 100 Konzerte pro Jahr, das Instrument wird sehr viel transportiert. Bis jetzt hatte ich noch nie ein Problem mit der Beltuna: sie ist tadellos verarbeitet, sehr robust, ergonomisch perfekt, gerade richtig im Gewicht. Durch die blitzschnelle, zuverlässige Ansprache aller Töne vom feinsten pp bis zum lautesten fff steht mir eine sehr grosse Dynamik zur Verfügung, was die Musikalität stark erweitert. Die Beltuna spielt sich ausserordentlich leicht und braucht sehr wenig Kraft. Ja, durch das Einspielen wurde im Verlaufe der Jahre der Klang noch spürbar voller und lauter und das Instrument insgesamt noch "geschmeidiger".
Der Wechsel auf Beltuna hat sich sehr gelohnt, und ich kann dieses Akkordeon wirklich allen wärmstens empfehlen.
Marc Hänsenberger
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Februar 2008 musique@simili.ch
